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HOLA verleiht Schulsanitätsdienst und Oberstudienrätin Jutta Merkelbach-Weis den „Katharina-Belgia-Preis“

von Dr. Ann Kimes-Link
 
Am 15.11.2016 wurde an der Hohen Landesschule im Philipp-Ludwig-Forum zum neunten Mal feierlich der „Katharina-Belgia-Preis“ für herausragende Leistungen und außerordentliches Engagement verliehen. In der Kategorie „Schüler“ haben 22 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis Q3, die den Schulsanitätsdienst der Hohen Landesschule bilden, den Preis für ihr herausragendes Engagement erhalten. Der Schulsanitätsdienst wurde 2007 von Oberstudienrätin Michaela Köller 2007 ins Leben gerufen und wird seither durch sie organisiert und betreut. In ihrer Laudatio dankt sie Schulleiterin Sabine Schaetzke, dem Verein der Freunde und Förderer sowie der Johanniter Unfallhilfe als Kooperationspartner der HOLA und führt aus, dass der Schulsanitätsdienst sowohl für die Erstversorgung bei Unfällen und Verletzungen als auch für die Behandlung von anderen Erkrankungen oder Beschwerden wie Asthma, Hyperventilation, Kopf- und Bauchschmerzen, Schwindel etc. zuständig sei. Dies setze bei den Schulsanitätern eine umfassende Ausbildung voraus, die von einem Erste-Hilfe-Kurs an der HOLA über eine 24stündige, Theorie und Praxis verzahnende, Schulsanitätsgrundausbildung durch die Johanniter Unfallhilfe reiche und in eine Abschlussprüfung münde. Darüber hinaus müssten die Schulsanitäter einmal im Monat ihr Wissen in Form eines Seminars auffrischen. Über die fachliche Qualifikation hinaus benötigten die Schülerinnen und Schüler Umsicht, Geduld, Hilfsbereitschaft, Eigenverantwortung, Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit. Insofern hätten die Mitglieder des Schulsanitätsdienstes auch eine Vorbildfunktion hinsichtlich eines „besseren Miteinanders“. Neben verschiedenen Aktionstagen wie „Ein Leben retten“ oder „Die Woche der Wiederbelebung“ ist der Sanitätsdienst regelmäßig bei schulischen Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür, dem Spielfest oder Theaterveranstaltungen im Einsatz. Als Wertschätzung ihres ehrenamtlichen Einsatzes bekamen die 22 Schülerinnen und Schüler von Schulleiterin Sabine Schaetzke, Stadtrat Weiss-Thiel und Jürgen Habermann von der Evonik Technology & Infrastructure GmbH, die den Schülerpreis stiftete, die Urkunden überreicht. Zudem erhielten alle Schülerinnen und Schüler ein von den Johannitern gesponsertes T-Shirt. Leiter des Schulsanitätsdienstes, Carlos Herrmann (Q3), bedankte sich im Namen des Schulsanitätsteams bei der Schulleiterin, den Ausbildern der Johanniter-Unfallhilfe, bei Frau Köller und den Schulassistentinnen.
Den Lehrerpreis erhielt Frau Oberstudienrätin Jutta Merkelbach-Weis für herausragende Leistungen und außerordentliches Engagement in 25 Dienstjahren an der Hohen Landesschule. Der von der Sparkasse Hanau gestiftete Lehrerpreis wurde von Herrn Dr. Ingo Wiedermeier überreicht. Oberstudienrätin Diana Birkenfeld zeichnete in ihrer Laudatio die Verdienste von Frau Merkelbach-Weis anhand exemplarischer Meilensteine nach. Als Oberstudienrätin für die Fächer Französisch und Deutsch habe Frau Merkelbach-Weis es stets verstanden, ihre Schülerinnen und Schüler zu begeistern, zu motivieren und ihre Wertschätzung zum Ausdruck zu bringen. Darüber hinaus habe sie an der Entwicklung des Schulprogramms, der Fortschreibung des Schulcurriculums und pädagogischen Konzepten wie dem Ganztagsangebot und dem Lernwegbegleiter mitgewirkt, sei Mitglied der Steuergruppe, der Schulkonferenz und des Personalrats gewesen und habe verschiedenste Projekte, wie die europäischen Bildungsprojekte Comenius Erasmus+, den Deutsch-Französischen-Tag und Schüleraustausche organisiert. Neben zahlreichen Gremien und Arbeitskreisen bringe Frau Merkelbach-Weis ihre Expertise als Schulentwicklungsberaterin beim Staatlichen Schulamt zum Einsatz und habe an der Hohen Landesschule kürzlich das Amt der Fachsprecherin Deutsch gemeinsam mit einer Kollegin vertretungsweise übernommen. Frau Birkenfeld hebt die Urteilskraft, Diplomatie, Offenheit, Ehrlichkeit, Transparenz und Konsequenz von Frau Merkelbach-Weis hervor, die stets nach einer Kommunikation auf Augenhöhe strebe und somit „die Kultur des Lobens und Wertschätzens“ an der HOLA mitpräge und repräsentiere.
Frau Merkelbach-Weis bezeichnet ihr Verhältnis zu dem Preis in ihrer Dankesrede als widersprüchlich, insofern sie sich zwar sehr über die Geste freue, ihrem Gerechtigkeitsempfinden nach aber zu wenig Kolleginnen und Kollegen gewürdigt würden und es in einer Schule gerade auf „das Zusammenwirken des Kollegiums als Ganzes“ ankäme. 
Abschließend bedankte sich Schulleiterin Sabine Schaetzke beim Serviceteam-Technik, dem Catering-Service, ihrer Vertreterin Frau Ruf sowie dem gesamten Schulleitungsteam für die hervorragende Organisation und die gelungene Veranstaltung.
 
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