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Leben retten kann jeder

Tanja Rothhaupt

Am Mittwoch, den 19. September 2018, fand zum wiederholten Male in der ersten großen Pause der „Tag der Wiederbelebung“ statt. Die Schulsanitäter der Hohen Landesschule trafen sich kurz zuvor mit ihrem Ausbilder Uwe Engelter und weiteren Rettungssanitätern der Johanniter, um kleine Stationen für die Schülerinnen und Schüler aufzubauen.

 

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Foto: Auf dem Pausenhof nahe dem HOLA-Tor sorgte allein die Anwesenheit des Rettungswagens für interessierte Blicke und führte zum ersten Gesprächsaustausch.

Am Multifunktionsfeld und im Foyer wurden weitere Stationen aufgebaut, dort lagen mehrere Reanimationspuppen bereit, um an diesen die Wiederbelebung zu erklären und zu erproben.

An allen Stationen waren unsere Schulsanitäter vorzufinden und diese versuchten, ihren Mitschülerinnen und Mitschülern vor allen Dingen die Scheu zu nehmen. Wichtig sei es, überhaupt zu reagieren und etwas für seine Mitmenschen tun zu wollen. Man könne nichts falsch machen. Nicht wegsehen, sondern handeln!

2018 10 HP Wiederbelebung 2

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Neben diesen wichtigen Hinweisen erklärten unsere Schulsanis weiter, wie man bei dem Vorfinden einer bewusstlosen Person reagiert: prüfen – rufen – drücken! Durch ihr zielsicheres Handeln schafften sie es, ihre Mitschüler dazu zu animieren, selbst diese Dreierkombination einmal durchzuführen und ein selbstbewusstes Lächeln war als Feedback zu vermerken. Man hatte sich getraut, selbst die Reanimation einmal durchzuspielen.

Und wer weiß, vielleicht bewirkt dieser erste Schritt der Überwindung der Scheu einmal, dass man das Leben eines Mitmenschen rettet.

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