Theater und Darstellendes Spiel

Theaterarbeit in der Unter- und Mittelstufe

 

Jeweils in den Jahrgängen 5 und 6 gibt es im Rahmen des Profils Ästhetische Bildung und kulturelle Praxis an der Hohen Landesschule ein Theaterangebot. Im Jahrgang 5 werden den Schüler*innen bereits grundlegende Theaterpraktiken (u.a. Körper, Raum, Bewegung im Raum, Improvisation, Figurenarbeit) spielerisch vermittelt. Der weiterführende Kurs im Jahrgang 6 soll dies zum einen festigen, zum anderen wird das Spektrum durch eine Inszenierung am Ende des Schuljahres erweitert und das erworbene Theaterwissen dadurch auch angewandt. Die Kurse werden pro Schuljahr in jeweils zwei Wochenstunden angeboten.
Für die Jahrgänge 7 und 8 werden AG-Kurse und des Weiteren für die Jahrgänge 9 und 10 Wahlunterrichtskurse angeboten, die jeweils durch unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und Projekte für einen Anreiz zur weiteren Beschäftigung mit Theater führen sollen.
Es besteht generell für die Theaterkurse der Unter- und Mittelstufe die Möglichkeit, an den Hanauer Schultheatertagen teilzunehmen und hier durch den konstruktiven Austausch mit anderen Theatergruppen den Erfahrungsschatz zu erweitern.

Darstellendes Spiel in der Oberstufe

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es an der Hohen Landesschule in der Einführungsphase alternativ zu Kunst oder Musik das Fach Darstellendes Spiel für die Schüler*innen. Das projektorientierte Fach wird mit zwei Wochenstunden pro Schuljahr angeboten, bei einer durchgängigen Belegung in der Oberstufe kann Darstellendes Spiel auch als Abiturprüfungsfach belegt werden.
Im Allgemeinen werden auch hier die theaterästhetischen Grundlagen (u.a. Körper, Raum, Bewegung im Raum, Improvisation, Figurenarbeit) erlernt bzw. gefestigt und vertieft. Des Weiteren kommen u.a. noch die Aspekte Inszenierung, Dramaturgie, Inszenierungsbegleitung, Theatertheorie, spielpraktische Textanalyse und Theatergeschichte hinzu und ermöglichen es den SchülerInnen so, sich ein umfangreiches Theaterwissen anzueignen.
Kriterien der Leistungsbeurteilung: In der Einführungsphase wird pro Halbjahr eine zweistündige Klausur geschrieben. In den Halbjahren Q1-Q3 wird je eine Klausur sowie eine Klausurersatzleistung (Referate, Präsentationen, spielpraktische Prüfung etc.) erbracht. Im Prüfungshalbjahr Q4 erfolgt das Schreiben einer Klausur.

 

Kompetenzen

Neugierde, Interesse, Kreativität, Spielfreude, Disziplin, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit sind nur einige Aspekte, die gefordert und gefördert werden. So kann Theater einen Beitrag dazu leisten, die Schüler*innen ganzheitlich zu bilden und zu erziehen. Übergeordnete Ziele der Theaterarbeit sind die Weiterentwicklung der Persönlichkeit und Allgemeinbildung als Beitrag zum lebenslangen Lernen. Generell bietet Theater bzw. Darstellendes Spiel viele fächerübergreifende Ansätze, z.B. mit Musik, Kunst, Deutsch, Sport… Außerdem wird aktiv die konstruktive Kritikvergabe und –annahme eingeübt und umgesetzt. Zusammengefasst lässt sich also sagen, dass ästhetische, kommunikative, sprachliche und soziale Kompetenzen durch das Theater bzw. durch Darstellendes Spiel langfristig gefördert werden

Aktivitäten

In den vergangenen Jahren haben viele unserer Theatergruppen aus Unter-, Mittel und Oberstufe an den unterschiedlichsten Projekten teilgenommen, z.B.:

Hanauer Schultheatertage
Hessische Schultheatertage
Auftritte in der Paulskirche Frankfurt, z.B. am Volkstrauertag 2019
Jährliche Inszenierungen durch die TheaterGruppeHola im Wilhelmsbader Comoedienhaus, z.B. A.N.D.E.R.S, Die Panne, Die Physiker, …
HANAU – Schultheater für Zusammenhalt in Vielfalt (zu den Themen Rassismus, Antisemitismus oder Rechtsextremismus)
Etablierung eines jährlichen Theaterfestes (Unter- und Mittelstufe) und Theatertages (Oberstufe) am Schuljahresende

Fachlehrer*innen für Theater und Darstellendes Spiel

In alphabetischer Reihenfolge:

Frau Bindernagel, Frau Eichhorn (Fachsprecherin), Frau Jung, Herr Kühnel, Frau Schäfer, Frau Seelinger, Frau Volpe