von Verena Meyer
Im Zeitraum von Ende Oktober bis November verlegten die siebten Klassen der Hohen Landesschule ihren Unterricht für jeweils einen Tag ins Jugendzentrum Hans-Böckler-Haus (JUZ) in Hanau. Ziel dieser besonderen Aktionstage war es, den Klassenzusammenhalt zu stärken und soziale Fähigkeiten wie Kooperation, Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen zu fördern. Diese Projekttage sind Teil des Gewaltpräventionsprogramms der Hohen Landesschule.
Begleitet und angeleitet wurden die Tage von den erfahrenen Teamern Heiko Loos und Beate Krüger, die für jede der neun Klassen ein abwechslungsreiches und motivierendes Programm vorbereiteten. Nach einer offenen Kennenlernrunde und spielerischen Aufwärmübungen standen kooperative Aufgaben im Mittelpunkt, bei denen Teamarbeit gefragt war.
Gemeinsam Lösungen finden
In Kleingruppen stellten sich die Schülerinnen und Schüler verschiedenen Herausforderungen. Besonders großen Anklang fand eine Aufgabe, bei der es darum ging, als Gruppe durch ein einziges A4-Blatt zu steigen – ohne es vollständig zu zerschneiden. Schnell wurde klar: Nur mit klaren Absprachen, guten Ideen und echtem Miteinander lässt sich diese Aufgabe bewältigen.
Auch Vertrauen spielte eine zentrale Rolle. Bei einer weiteren Übung sicherte eine Gruppe jeweils ein Teammitglied ab, das sich weit über eine Markierung hinausbeugen musste, um einen Stift vom Boden aufzuheben. Diese Aufgabe verlangte nicht nur Mut, sondern auch Verlässlichkeit, Geduld und gegenseitige Unterstützung.
Stärkung von Selbstvertrauen und Klassengemeinschaft
Die Aktionstage führten dazu, dass die Klassen enger zusammenwuchsen und die Jugendlichen neue Seiten an sich und ihren Mitschülerinnen und Mitschülern entdeckten. Der Stolz über die gemeinsam erreichten Erfolge war deutlich spürbar. Dabei stand weniger das schnelle Ergebnis im Vordergrund, sondern der gemeinsame Weg dorthin – eine Erfahrung, die auch im schulischen Alltag von Bedeutung ist.
Positive Rückmeldungen
Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die begleitenden Lehrkräfte zeigten sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Tage. Die gelungene Mischung aus Herausforderung, Bewegung und Spaß hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Ein besonderer Dank gilt wieder einmal Heiko Loos und Beate Krüger, die mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen zum Erfolg der Aktionstage beigetragen haben.
