Foto: Kati Schneider, Zanib Faraz und Lena Schneider gestalteten einen Teil des Hanauer Ausstellungsabschnitts.

von Stefan Prochnow

Wächst Hanau noch, ist Bruchköbel bloß eine „Schlafstadt“ und wie sieht der Altersaufbau der Erlenseer Bevölkerung aus?

Mit solchen Fragestellungen zum demografischen Wandel im Main-Kinzig-Kreis setzten sich die Schülerinnen und Schüler des Grund- und Leistungsvorkurses Wirtschaftswissenschaften von HOLA-Lehrer Stefan Prochnow im Unterricht auseinander. Auf Grundlage der Internetseite „Wegweiser Kommune“ und anderer Quellen recherchierten die Elftklässler die demografische Entwicklung ihrer Heimatgemeinden Bruchköbel, Erlensee und Hanau und wagten auch eine Prognose für die nächsten drei Jahrzehnte. „Dank Zuzügen und mehrerer Neubaugebiete schrumpfen wir nicht“, resümierten alle drei Gruppen ihre Ergebnisse. Das Fehlen einer größeren Hochschule vor Ort mache sich jedoch in einer Abwanderung der 18- bis 30-Jährigen bemerkbar, stellten die angehenden Ökonomen fest.

Aus ihren Ergebnissen gestalteten die Schülerinnen und Schüler eine Ausstellung, die noch bis Ende Oktober 2026 im 2. Stockwerk des A-Gebäudes der HOLA zu sehen ist.

Foto: Sander Menges und Ben Schneider aus dem LVK Wiwi beschäftigen sich auf ihrem Poster ebenfalls mit der Hanauer Bevölkerungsentwicklung.
Foto: Sander Menges und Ben Schneider aus dem LVK Wiwi beschäftigen sich auf ihrem Poster ebenfalls mit der Hanauer Bevölkerungsentwicklung.
Foto: „Schlafstadt Bruchköbel“ lautet der provokante Titel des Posters von Henri Deutschmann, Aine Dubinskaite und Letizia Mertens.

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Foto: Rumeysa Bayram, Emilia Dombrowski und Leona Salini beschäftigten sich mit ihrer Heimatgemeinde Erlensee