von Florentine Fischer (Q2)
Drei Tage Landtag, drei Tage Politik und drei Tage Deutsche Bahn. Vom 19.05. bis 21.05.26 durften wir, der PoWi-Grundkurs der Q2 von Frau Dingel, genau das in Wiesbaden erleben. Das Seminar „Im Zentrum der Landespolitik“ unter der Leitung von Jonas Seekatz, hielt, was es versprach. Uns Schülern wurde auf eine interaktive Weise die Landespolitik nähergebracht und ermöglichte einen authentischen Einblick in den Alltag im Hessischen Landtag sowie in die Arbeit der Abgeordneten.
Bereits am ersten Tag erkundeten wir den Landtag sowie das Stadtschloss und nahmen an einer Plenarsitzung teil. Ein besonderes Highlight – wenn auch zu später Stunde – war der Besuch der Landeszentrale für politische Bildung, bei dem wir als hessische Schülerinnen und Schüler kostenlose Materialien zu verschiedensten politischen und geschichtlichen Themen erhielten.
Am zweiten Tag wurde die Gruppe zusammengeschweißt, da wir während der großartigen Möglichkeit, mit Abgeordneten aller Fraktionen ins Gespräch zu kommen, doch gemeinsam mutig und entschlossen sein mussten. Diese Konversationen waren für uns alle sehr bereichernd und viele hätten gern noch länger mit den Abgeordneten diskutiert und Fragen gestellt.
Für die Verpflegung sorgte das Landtagsrestaurant, das uns auch die Möglichkeit bot, zwischendurch etwas zur Ruhe zu kommen. Anschließend ging es weiter ins hr-Studio, wo wir auf Ute Wellstein, Leiterin des landespolitischen Studios in Wiesbaden, trafen und mit ihr über die Entwicklung des Rundfunks sprachen.
Der dritte und letzte Tag begann mit der aktuellen Stunde in der Plenarsitzung, die für uns alle äußerst spannend war, besonders durch die regen Zwischenrufe und gegenseitigen Schuldzuweisungen. Auch die Landtagspräsidentin Astrid Wallmann nahm sich Zeit für eine Gesprächsrunde mit uns und beeindruckte mit ihrer sehr besonnenen und sympathischen Art.
Eine besondere Ehre war es außerdem, sieben Persönlichkeiten für das im Landtag ausgestellte Kunstwerk „Himmel über Hessen“ auszuwählen. Für uns als Holaner und Hanauer durften dabei natürlich die Brüder Grimm nicht fehlen. Etwas nervenaufreibend und ermüdend war allerdings das Abenteuer Deutsche Bahn, da die Bahn uns teilweise ein vierstündiges Pendeln bescherte. Wir als Kurs wussten uns aber die Zeit zu vertreiben, denn es war auch eine gute Gelegenheit, miteinander noch einmal mehr ins Gespräch zu kommen. Auch waren die Herren des Kurses wie immer für eine Überraschung gut und erschienen am letzten Tag geschlossen im Anzug.
Das Seminar „Im Zentrum der Landespolitik“ wird auch noch lange Zentrum unserer Erinnerungen sein, da dies eine einzigartige Möglichkeit war, die wir sehr schätzen. Danke an dieser Stelle an unsere engagierte Lehrerin Frau Verena Dingel.
